ver_mitteln Workshops: Was denkt ihr?

Nachdem wir letzte Woche drei Workshops mit Ellen Roters, Elke Smodics und Carla Bobadilla in der Reihe ver_mitteln hatten, wollte ich euch fragen:

Was hat euch gefallen? Was hat euch zum Denken gebracht? Welche Anregungen, Ideen, Gedanken,… nehmt ihr mit? Sind Fragen aufgetaucht?

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3 Kommentare zu ver_mitteln Workshops: Was denkt ihr?

  1. elkeheselschwerdt sagt:

    Ellen Smodics Workshop ist bei mir mit einen Satz neu gelandet, den ich ab jetzt selber anwenden werde:
    Nicht zielorientiert ist das Wichtigste, sondern prozessorientiert.
    Mit meinen Worten: zielorientiert arbeiten ist gut – prozessorientiert ist erfolgsicherer.

  2. anitabruckschloegl sagt:

    Neben der Erfahrung mit neuen Materialen und Möglichkeiten, welche uns im Workshop vorgestellt wurden, empfand ich besonders spannend, wie man sich an einen echten transformativen Diskurs und was dabe für mich am wichtigsten ist – mit offenem Ausgang – annähern kann in der Vermittlungsarbeit.

    Ellen Roters hat sich dem mit Beispielen im Jugendmuseum Berlin und speziell mit dem Vermittlungsbus schon in Ansätzen vorgestellt, jedoch noch stärker war der Zugang von Elke Smodics für mich. Die Herangehensweise, neues Arbeitsmaterial in einem partizipativen Prozess GEMEINSAM mit der Zielgruppe zu entwickeln, empfinde ich als großartigen Zugang an das Thema und eben auch an die Menschen welche man erreichen möchte! Im Vordergrund stehen für mich dabei gemeinsame, verbindende Interesse. Sich darauf und den Anderen einzulassen und zusammen etwas zu entwickeln, empfinde ich nahezu als revolutionär. Die Wissensaneignungsstrategie: MIT, nicht für jemanden, etwas zu entwickeln.

    Wie auch Roters vorgestellt hat, ist dabei von höchster Bedeutung WAS und für WEN ich vermitteln will. Dabei ist essenziell:

    – eine enge Verknüpfung mit den Lebenswelten, dem Wissen und Erfahrungen der Teilnehmer*innen herzustellen
    – sie ernst zu nehmen in ihren Interessen und auch ihren Ergebnissen
    – einen persönlichen Bezug herzustellen (aktiv nachfragen: was ist dein Interesse an dem Thema)
    – entdeckendes Lernen – also eigene Fragestellungen recherchieren zu können und sich dabei gestalterisch ausdrücken zu können
    – eine Position einzunehmen
    – Reflexionsschleifen initiieren
    – Teilnehmer*innen eine Stimme zu geben und das Forschungsbemühen zu würdigen
    – Raum für das Unbestimmte schaffen
    – collaboratives Arbeiten und ein wechselseitiger Lernprozess
    – auch das eigene Wissen einer kritischen Reflexion unterziehen

    Denn nur so kann man leidenschaftliches Interesse übertragen!

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